Wir im Versicherungsjournal

Heute setzt sich das renommierte Versicherungsjournal kritisch mit uns auseinander. Ein gut recherchierter Text, der auch weitgehend auf unsere Stellungnahme eingeht. Auch die Kommentare, die wir dazu bislang von Kollegen bekommen haben, sind durchweg positiv:

„Ich finde, es ist eine sehr gute Idee. Als Jurist interessiere ich mich für das Wettbewerbsrecht und bin gespannt, was man noch über Sie lesen wird. Auf den ersten Blick würde ich aber sagen, dass kein Gesetzesverstoß vorliegt“, schreibt mir ein Rechtsanwalt aus Hannover bei Xing.
„Herzlichen Glückwunsch für die tolle Geschäftsidee“, schreibt Maik Feldmann, Versicherungsmakler aus Bayern. Und weiter: „Fast alle jammern über das Provisionsabgabeverbot, doch wenn mal jemand eine innovative Möglichkeit dazu anbietet sind alle gleich am meckern. Das liegt wohl eher daran, dass Sie mit Ihrem Angebot eine starke Konkurrenz sind und langfristig immer mehr Kunden die Provisionen verhandeln wollen. Vom unternehmerischen Standpunkt liegt es eigentlich auf der Hand, genau so wie Sie Kunden zu werben. Ach wenn alle wüten und schimpfen, werden bestimmt bald die ersten Nachahmer auftauchen.“Das motiviert, wo es doch auch eine Hand voll „Vertreter des klassichen Geschäftsmodells“ gibt, die derzeit versuchen, uns in die Pfanne zu hauen – und wenn es ganz hanebüchen wie über den Namen unserer Firma ist.

Zwei inhaltliche Anmerkungen zum Text im Versicherungsjournal möchte ich dennoch machen. Dort steht:

Zudem überschreiten die angebotenen Provisionsanteile den Betrag von 1.000 Euro, den zumindest Ministerialdirigent Ulrich Schönleiter, Schöpfer des Vermittlergesetzes, in einem Rechtskommentar als Bagatellgrenze für eine gewerbliche und damit erlaubnispflichtige Vermittlungstätigkeit genannt hatte.

Was unsere Tippgeber allerdings machen – unabhängig davon, ob sie es geringfügig oder tatsächlich gewerblich tun – ist niemals die Vermittlung einer Versicherung, sondern immer  nur die Vermittlung eines Kontakts an uns. Die eigentliche Versicherungsvermittlung erfolgt dann durch uns – und wir haben die Erlaubnis!
Damit kann die Tätigkeit des Tippgebers zwar durchaus einen Umfang erreichen, der für den einen oder anderen zum Haupteinkommen und damit zum Gewerbe wird. Aber eine Erlaubnis brauchen Sie als Tippgeber dafür nicht.

Falsch im Artikel beim Versicherungsjournal ist auch der letzte Satz:

Hierzu macht das Unternehmen keine Angaben.

Wir haben sowohl auf die Anfrage des Versicherungsjournals als auch auf unserer Website und sogar direkt in der Tippgeber-Vereinbarung dazu Stellung bezogen: Sie verpflichten sich als Tippgeber, die Vergütung, die Sie von uns erhalten, weder ganz noch in Teilen an Dritte – insbesondere an den Versicherungsnehmer – weiter zu geben. Viel mehr können wir dazu auch nicht tun, denn wir können ja schlecht kontrollieren, was auf Ihrem Bankkonto so vor sich geht.

Abschließend sind wir gespannt, was genau die IHK zu Köln an unserem Firmennamen irreführend findet. Nicht nur, dass wir den Namen ebendort vorab mit der entsprechenden Stelle diskutiert haben. Wir können auch nicht nachvollziehen, was in die Irre führt, wenn wir „Tippgeber UG“ heißen und unser Geschäftsmodell ist, Versicherungsnehmer über Tippgeber zu erreichen… Die Industrie- und Handelskammer will ja schließlich auch Industrie und Handel erreichen, ohne selbst zu handeln oder zu produzieren. :-)