Pressemitteilung

Provisionsabgabeverbot endgültig abgeschafft

By Christoph Huebner | Published Februar 29th, 2012

Huebner: „Die BaFin zieht ihre Sprungrevision zurück – damit kann jetzt jeder Versicherungsnehmer Kickbacks bekommen.“

LEVERKUSEN, 29. Februar 2012 – Eine Woche vor seinem 78. Geburtstag ist das typisch deutsche Provisionsabgabeverbot den Weg allen Irdischen gegangen. „Endlich können Verbraucher wie in jeder anderen Branche auch mit dem Anbieter über einen wichtigen Vertragsbestandteil reden: den Preis“, erklärt dazu Christoph Huebner, Geschäftsführer der Leverkusener Tippgeber UG.

Im Oktober hatte das Verwaltungsgericht Frankfurt das Provisionsabgabeverbot für Versicherungen in einer Klage gegen die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) aufgehoben. Dieses Urteil aus erster Instanz (Aktenzeichen 9 K 105/11.F) war nicht rechtskräftig geworden, weil die BaFin innerhalb der Vierwochenfrist in die Sprungrevision beim Bundesverwaltungsgericht gegangen ist. „Der Weg in die Sprungrevision war offenbar voreilig. Die BaFin hat erkannt, dass sie das Verbot der Provisionsabgabe mit Blick auf Europarecht und die Erwartungen der Verbraucher an einen gesunden Wettbewerb nicht länger aufrecht erhalten kann. Heute ist ein guter Tag für Verbraucherschutz und Wettbewerb“, erklärt Huebner weiter.

Folge dieser neuen Rechtslage ist nun, dass jeder Versicherungsnehmer jetzt mit seinem Vermittler darüber verhandeln kann, Teile der Provision als Kickback zurück zu bekommen. Bei den oft vierstelligen Beträgen vor allem bei Kranken- und Lebensversicherungen lohnt sich das allemal. Auch innovative Verkaufsanreize wie die berühmte Dreingabe einer elektrischen Zahnbürste beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherungen sind jetzt endlich legal.
„Der Markt wird sich nun zwangsläufig aufteilen: In die Vermittler, die eine faire, aufwändige und neutrale Beratung zu einem angemessenen Preis anbieten und in diejenigen, die sich auf gut informierte Kunden spezialisieren, die schnell und günstig abschließen wollen“, prognostiziert Huebner abschließend. Seine Firma ist Vorreiter unter den Anbietern für Kunden mit wenig Beratungsbedarf.

Hintergrund:

Die Tippgeber UG wurde 2010 gegründet als Spezialvermittler für Versicherungsnehmer, die genau wissen, was sie brauchen. Dank eines schlanken Abschlussprozesses hat die Firma bislang schon jeweils die Hälfte der Abschlussprovision abgegeben. Bisher erfolgte diese Auszahlung jedoch an einen Dritten, einen sogenannten Tippgeber, da eine direkte Provisionsrückerstattung untersagt war. Vor allem mit privaten Krankenversicherungen hat die Tippgeber UG seit Gründung vor einem guten Jahr gute Geschäfte gemacht.

Weiter der einzig legale Weg: Das Tippgeber-Modell

By Christoph Huebner | Published Dezember 13th, 2011

Huebner: „Das bizarre, typisch deutsche Provisionsabgabeverbot verstößt gegen Kartellrecht, Europarecht und die Gepflogenheit einer gesunden Marktwirtschaft.“

Pressebild des Geschäftsführers der Tippgeber UG

Christoph Huebner

LEVERKUSEN, 13. Dezember 2011 – Ende Oktober hat das Verwaltungsgericht Frankfurt das in Deutschland einmalige, historische Provisionsabgabeverbot gekippt. Kurz bevor das Urteil rechtskräftig wurde, hat gestern die beklagte Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den Weg der Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht eingeschlagen. Mit einem Urteil in Leipzig rechnen Fachleute frühestens in ein bis zwei Jahren. Damit bleibt der Status Quo bis auf Weiteres erhalten und die Weitergabe von Sonder­ver­gütungen an Versicherungsnehmer bleibt verboten.

Der Geschäftsführer der auf schlanke Versicherungsabschlüsse spezialisierten Tippgeber UG, Christoph HUEBNER: „Auch das Bundesverwaltungsgericht wird sicher zu keinem anderen Ergebnis kommen: Das bizarre, typisch deutsche Provisionsabgabeverbot verstößt gegen Kartellrecht, Europarecht und die Gepflogenheit einer gesunden Marktwirtschaft. Mündige Verbraucher wollen mit ihren Geschäftspartnern nicht nur über die Leistung, sondern auch über den Preis sprechen. Was beim Handwerker oder dem Anlageberater Gang und Gäbe ist, muss endlich auch bei Versicherungen möglich sein!“

Bis Leipzig gesprochen – oder vorher die Politik gehandelt – hat, bleibt das Tippgeber-Modell der einzige Weg für Versicherungsvermittler, sich für einen einfachen und schnellen Abschlussprozess zu bedanken. Dabei wird eine dritte Person – ein Tippgeber – für die Vermittlung des Kontakts zu einem gut informierten, abschlusswilligen Kunden belohnt.

Huebner: „Die Erfahrung und aktuelle Studien zeigen, dass immer weniger Verbraucher der Beratung ihrer Versicherungsvermittler vertrauen. Diese Kunden informieren sich lieber umfassend selbst und sehen dann – zu Recht – nicht ein, dass der Vermittler dennoch für das Ausfüllen eines Formulars vierstellige Provisionsbeträge einstreicht. Deswegen muss das Provisionsabgabeverbot zügig abgeschafft werden.

Hintergrund:

Die Tippgeber UG (haftungsbeschränkt) ist Mehrfachagent mit Erlaubnis nach § 34 d GewO. Sie wurde 2010 von drei Unternehmern in Leverkusen gegründet. Ihr Ziel ist, mit einem schlanken Abschlussprozess gut informierte Versicherungsnehmer zu erreichen. Dafür werden Tippgeber für die Namhaftmachung dieser Personen mit 50 Prozent der Abschlussprovision belohnt.

Huebner: „Provisionsdeckelung – ja, bitte!“

By Christoph Huebner | Published September 26th, 2011

LEVERKUSEN/BERLIN, 26. September 2011 — Zu der dieser Tage vielfach diskutierten Deckelung von Vermittlerprovisionen (Ausschuss-Drucksache 17(7)-230a des Finanzausschusses des Bundestages), erklärt Christoph HUEBNER, Geschäftsführer der Tippgeber UG:
„Die Deckelung der Abschlussprovisionen auch in der privaten Krankenversicherung ist längst überfällig. Gemeinsam mit der geplanten fünfjährigen Stornohaftung wird dies den schwarzen Schafen der Branche das Handwerk weitgehend legen. Die Vermittler-Kollegen, die heute über die geplante Deckelung jammern, werden morgen dafür dankbar sein. Denn damit können Verbraucher wieder darauf vertrauen, dass ihr vermeintlich unabhängiger „Berater“ nicht mehr überwiegend anhand seiner eigenen Provisionsinteressen berät. Das vielfach berechtigte Misstrauen gegenüber der gesamten Vermittlerbranche verliert an Nährboden.“

Huebner weiter:
„Allerdings ist es mit der Deckelung der Vermittlerprovisionen nicht getan. Was im Sinne eines echten Verbraucherschutzes im aktuellen Entwurf der Koalitionsfraktionen fehlt, ist eine Regelung zur echten Transparenz aller Abschlusskosten. Das betrifft bei Weitem nicht nur die Provisionen der Vermittler. Denn auch die Versicherungsgesellschaften profitieren heute massiv davon, dass ihr Teil der abschlussbedingten Kosten im Nebel verborgen ist. Vergleicht man heute Rückkaufswerte von Lebensversicherungen unter Einberechung der zurückbezahlten Vermittlungsprovisionen in der Phase der Stornohaftung, so spottet der Ausweis der Abschlusskosten in den Produktinformationsblättern Hohn. Die Stornogewinne der Versicherungsgesellschaften sind schon in der Lebensversicherung immens. Bei Krankenversicherungen lassen sich darüber bestenfalls vage Vermutungen anstellen.“

Huebner abschließend:
„Alles in allem ist diese Deckelung ein richtiger und logischer Schritt auf dem hoffentlich kurzen Weg zum Ende des typisch deutschen Provisionsabgabeverbots und zur Einführung echter Nettotarife für Honorarberater. Das Ziel: Fairer Wettbewerb um aufgeklärte Verbraucher.

Hintergrund:
Die Tippgeber UG (haftungsbeschränkt) ist Mehrfachagent mit Erlaubnis nach §34 d GewO. Sie wurde 2010 von drei Wirtschaftsjunioren in Leverkusen gegründet. Ihr Ziel ist, mit einem schlanken Abschlussprozess gut informierte Versicherungsnehmer zu erreichen. Dafür werden Tippgeber für die Namhaftmachung dieser Personen besonders lukrativ belohnt: mit 50 Prozent der Abschlussprovision.

Statt Branchenstreit: Neue Kooperation geschlossen

By Christoph Huebner | Published Juli 29th, 2011

Huebner: „Diese Zusammenarbeit ist ein Gewinn für alle Beteiligten – einschließlich der Kunden“

Pressebild des Geschäftsführers der Tippgeber UG

Christoph Huebner

Leverkusen/Bensheim, 29. Juli 2011 — Seit Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner vergangene Woche ihre Vorstellungen zur Reform der Honorarberatung vorgelegt hat, brodelt der Zwist in der Versicherungswelt. Während sich die Dickschiffe der Branche über die Zukunft der Honorar­beratung und des Provisionsabgabeverbots leidenschaftlich streiten, machen Unternehmer Nägel mit Köpfen:
Das AbakuS-Beraternetzwerk und die Tippgeber UG werden künftig zusammenarbeiten. Auf der einen Seite steht damit ein bundesweites Netz von Honorarberatern. Auf der anderen Seite ein Ver­sich­erungs­vermittler, der sich auf gut informierte Kunden spezialisiert hat. Dafür bezahlt er Tippgebern, die Kontakte zu solchen Kunden herstellen, die Hälfte der Abschlussprovision als Belohnung.

Alexander W. Lotz, Gründer des AbakuS-Netzwerks: „Wir beraten unsere Mandanten ohne jedes Abschluss­interesse, denn Provisionen dürfen wir gar nicht annehmen. So gewährleisten wir eine hohe Beratungs­qualität im Sinne des Kunden. Oftmals läuft die Beratung dennoch auf einen normalen Provisionstarif hinaus, denn reine Nettotarife gibt es noch nicht viele – und die wenigen sind nicht unbedingt immer die besten. Für diese Abschlüsse weisen wir künftig auch auf das Angebot der Tippgeber UG hin. So ist der Unterschied zwischen Beratung und Vermittlung für den Kunden klar.“
Christoph Huebner, Geschäftsführer der Tippgeber UG, ergänzt: „Immer wieder wenden sich Interessenten mit Beratungsbedarf an uns. Diese Kunden wissen wir nun bei den Honorarberatern in den besten Händen. So ist unsere Kooperation für alle ein Gewinn – vor allem aber für die Kunden.“

Hintergrund:

Die Tippgeber UG (haftungsbeschränkt) ist Mehrfachagent mit Erlaubnis nach §34 d GewO und steht als solcher im Vermittlerregister. Sie wurde 2010 von drei Wirtschaftsjunioren in Leverkusen gegründet. Ihr Ziel ist, gut informierte Versicherungsnehmer zu erreichen, indem Tippgeber für die Namhaftmachung dieser Personen besonders lukrativ belohnt werden: mit 50 Prozent der Abschlussprovision.

Presseservice

Markenzeichen, Fotos und weitere Meldungen finden Sie zum Download im Pressebereich.

Existenzgründer mischen die deutsche Versicherungsbranche auf

By Christoph Huebner | Published Mai 31st, 2011

Geschäftsführer Huebner: „Der Wettbewerb mag uns nicht, aber die Behörden bescheinigen: Kein Rechtsverstoß“

Leverkusen, 31. Mai 2011 — Drei junge Unternehmer haben mit der Tippgeber UG (Leverkusen) vor gut vier Wochen unter www.tippgeber.ug ein Angebot für Versicherungsinteressenten gestartet: Wer schon ganz gut weiß welche Versicherung er will, kann hier quasi jede in Deutschland zum Vertrieb zugelassene Lebensversicherung, Rentenversicherung oder private Krankenversicherung abschließen. Der Clou: Ein Tippgeber, der den Kontakt zu so einem gut informierten Kunden vermittelt, erhält dafür die Hälfte der Abschlussprovision – vergleichbar mit einem Kundenwerbeprogramm für Zeitungsabonnements.

Diese Großzügigkeit gefällt dem Wettbewerb allerdings überhaupt nicht. Entsprechend haben Konkurrenten versucht, mit (haltlosen) Beschwerden bei der IHK, der Wettbewerbszentrale und dem Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) öffentlich Stimmung zu machen. Die Behörden haben nun erklärt: „Für ein Vorgehen gibt es […] keinerlei Anhaltspunkte“ (IHK) und „[…] keine Veranlassung, aufsichtsrechtlich tätig zu werden“ (BaFin).

Geschäftsführer Christoph Huebner (28, Leipzig): „Uns war klar: Den Kunden ein gutes Angebot zu machen, ist nicht verboten. Aber wenn es gegen die verkrusteten Strukturen des Versicherungsvertriebs geht, wird das einigen Leuten nicht gefallen. Denn die Branche gönnt sich von den Vertriebskosten bekanntermaßen lieber mal Lustreisen nach Budapest, statt den Kunden etwas abzugeben.“

Das Prinzip der Tippgeber UG ist einfach: Jeder, der einen abschlusswilligen Kunden kennt, kann diesen Kontakt in drei Schritten über die Website vermitteln. Kommt es danach wirklich zum Abschluss, erhält der Tippgeber die Hälfte der zumeist vierstelligen Abschlussprovision als Tippgebervergütung. Wenn man das öfter als einmal macht, kann man sich damit gut und gern das Studium finanzieren oder einen attraktiven Nebenverdienst aufbauen.

Hintergrund:

Die Tippgeber UG (haftungsbeschränkt) ist Mehrfachagent mit Erlaubnis nach §34 d GewO und steht als solcher im Vermittlerregister. Sie wurde 2010 von drei Wirtschaftsjunioren in Leverkusen gegründet. Ihr Ziel ist, gut informierte Versicherungsnehmer zu erreichen, indem Tippgeber für die Namhaftmachung dieser Personen besonders lukrativ belohnt werden: mit 50 Prozent der Abschlussprovision.

Versicherungen: Tipp geben und Provision kassieren

By Christoph Huebner | Published Mai 2nd, 2011

Huebner: „Wir bezahlen Tippgebern 50 Prozent unserer Courtage.”

Leverkusen, 2. Mai 2011 — Die Tippgeber UG hat unter www.tippgeber.ug ein Angebot für abschluss­willige Versicherungsnehmer gestartet: Wer den Kontakt zu einem gut informierten Kunden vermittelt, erhält dafür 50 Prozent der Abschlussprovision. Im Angebot sind quasi alle in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Lebensversicherungen, Rentenversicherungen und privaten Krankenversicherungen.

Geschäftsführer Christoph Huebner: „Jeder kennt doch jemanden, der sich so lange mit Versicherungs­angeboten beschäftigt, bis er genau weiß, was er will. Wer uns so einen Kunden vermittelt, den wir nicht mehr lange beraten müssen, soll dafür eine fürstliche Belohnung bekommen.”

Huebner weiter: „Abschlussprovisionen in diesem Bereich sind zumeist deutlich vierstellig. Damit wird die Kontaktvermittlung auch für den Tippgeber zum lohnenden Geschäft. Für eine sofort beginnende Rentenversicherung mit einem Einmalbeitrag von 100.000 Euro – zum Beispiel aus der Auszahlung einer Lebensversicherung – beträgt die Vermittlungsprovision in der Regel 4.000 Euro. Die teilen wir gern.” Weitere Beispielrechnungen gibt es auf der Internetseite der Firma.

Der Vermittlungsprozess ist denkbar einfach: Auf der Website www.tippgeber.ug gibt der Tippgeber in drei Schritten Daten zur Versicherung (sofern bereits vorhanden), Daten des Versicherungsnehmers und seine eigenen Daten ein. Den Rest erledigt die Tippgeber UG.

Hintergrund:

Die Tippgeber UG (haftungsbeschränkt) ist Mehrfachagent mit Erlaubnis nach §34 d GewO und steht als solcher im Vermittlerregister. Sie wurde 2010 von drei Wirtschaftsjunioren in Leverkusen gegründet. Ihr Ziel ist, gut informierte Versicherungsnehmer zu erreichen, indem Tippgeber für die Namhaftmachung dieser Personen besonders lukrativ belohnt werden: mit 50 Prozent der Abschlussprovision.